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Wärmeübergänge

Überblick

Die Wärmeübergangs-Visualisierung zeigt direkt im Grundriss, wo Wärme zwischen benachbarten Räumen unterschiedlicher Temperaturzonen fließt. Farbcodierte Gradienten an den Trennwänden machen auf einen Blick sichtbar, welche Bauteile thermisch relevant sind.

Wärmeübergänge im doorbit Studio

Aktivierung

Die Wärmeübergänge können über das Sichtbarkeitsmenü (Auge-Symbol) im CAD ein- und ausgeschaltet werden.

Temperaturzonen

Die Farbskala reicht von kalt (blau) bis warm (dunkelrot):

Farbe Temperatur Beispiel
Dunkelblau Unbeheizt (0 °C) Keller, Garage
Hellblau 15 °C Flur, Treppenhaus
Rot 22 °C Wohnräume
Dunkelrot 24 °C Bad

Eine vertikale Farbskala-Legende wird rechts unten im CAD eingeblendet.

Voraussetzungen

Damit Wärmeübergänge korrekt dargestellt werden, müssen folgende Rauminformationen gepflegt sein:

  • Beheizt-Toggle: Gibt an, ob ein Raum beheizt ist oder nicht. Ist der Toggle auf „unbeheizt" gesetzt, wird der Raum unabhängig von der Raumtemperatur als unbeheizt behandelt.
  • Raumtemperatur (optional): Legt die Temperaturzone fest (Bad, Wohnraum, Flur). Ist keine Temperatur angegeben aber der Raum als beheizt markiert, wird er als „beheizt" ohne spezifische Temperatur angezeigt.

Wärmefluss-Darstellung

Der Farbverlauf zeigt immer die Richtung des Wärmeflusses: von warm nach kalt. An einer Trennwand zwischen einem 22 °C-Wohnraum und einem unbeheizten Flur erscheint der warme Farbgradient nur im kälteren Raum – dort, wo die Wärme hinfließt.

EVEBI-Export

Im EVEBI-Export (.evex) werden die Wärmeübergänge automatisch den richtigen Bauteilen zugeordnet. Die Zuordnung basiert auf den gepflegten Temperaturzonen der angrenzenden Räume, sodass die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ohne manuelle Nacharbeit starten kann.